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Gastbeitrag: Die Konsolierung von Diablo 3

Szene · Von Swarls am 27 Januar 2012 @ 15:58

Vielleicht kennen einige von euch den guten Flopper noch. Damals Newsposter bei Wowszene und bekannt für die Wochenrückblicke. Er hat sich mal Gedanken darüber gemacht, wieso Blizzard, in letzter Zeit, so viele Kleinigkeiten entfernt.

Am 28. Juni 2008 taute die Hölle wieder auf, Blizzard kündigte Diablo 3 an. Seit dem warten viele Spieler gespannt auf „ihr“ Spiel. Bereits seit September läuft die closed Beta von Diablo 3 und die Community ist zufrieden, das Spiel ist insgesamt rund, gameplaymäßig gibt es nur Kleinigkeiten zu bemängeln. Anfang des letzten Jahres deuteten sich auch die ersten Anzeichen für eine Konsolenversion an, es wurde ein Senior Designer gesucht, der, so wissen wir es mittlerweile, Josh Mosqueira geworden ist. „Diablo 3 wird für die Konsolen von Grund auf neu entwickelt, es ist keine einfache Portierung“, so sagte Jay Wilson, Lead Designer, auf der GamesCom letztes Jahr. Und nun erschien vor ein paar Tagen Betapatch 10.
Die Änderungen vereinfachten vieles, Identifizierungsrollen sind raus, es geht jetzt über Knopfdruck. Genauso werden alle weiteren Rollen entfernt, wie die des Begleiters oder zur Gegenstandsmodifikation. Das Inventar bekommt den Charakterbildschirm gleich mit angeheftet, Nephalem Cube wurde entfernt und das Verwerten von Gegenständen findet sich nun beim Schmied. Der Stone of Recall wird zum Stadtportal und kommt als normales Item in die Liste neben den Spells, genauso erhält der Lebenstrank eine extra Schaltfläche. Das Öffnen des Inventars zur Verwendung dieser Funktionen entfällt komplett. Wenn ich in keiner Stadt bin muss ich nichts weiter machen als Knöpfe für den Kampf drücken. Die wichtigste Änderung in diesem Zusammenhang ist, es müssen im ganzen Spiel weniger Items aufgehoben werden, denn weiße Gegenstände sind jetzt nichts mehr wert, nur noch für farbigen Loot wird sich der geneigte Held bücken müssen, daher eine Taste zum aufheben drücken.
Versetzen wir uns jetzt einmal in einen Konsolenspieler mit seinem unpräzisen Werkzeug namens Kontroller. Bei Konsolenspielen ist es notwendig viele Oberflächen und Verwaltungsfunktionen anders (sprich weniger komplex) als auf dem PC zu gestallten. Als bestes Beispiel dient hierfür Skyrim, das Inventar ist für PC Spieler ein Graus, für Konsolenspieler die Norm. Es wird viel über den Stick und Bestätigungstasten gemanagt. Das Konzept, in einer Konsolenversion Schriftrollen aus dem Inventar zu aktivieren, viele Klicks auf die Spieloberfläche, daher auf dem Boden liegende Gegenstände oder Bücheregale, sind mühselig und Fummelarbeit. Sie würden den Spielspaß stark bremsen. Ein Knopf allerdings, um automatisch alle verzauberten Gegenstände aufzuheben ist viel einfacher, daher etwas direkt mit einer vorgegebenen Tastenbelegung auszulösen. Wie zum Beispiel die Spells, die Tränke, das Stadtportal und beim Schmied die Verwertung von Items. Viele weiße Items für das Verarbeiten für Berufe würden da nur stören. Konsolenspieler müssten oft ihr Inventar öffnen, viel und präzise rumfummeln um ihr Inventar nicht von weißen Items verstopfen zu lassen und fleißig salvagen. Der Spielfluss wäre viel stärker als auf dem PC, in dem das Verarbeiten weißer Items dank Maus in Sekunden geht, gestört.
Für mich scheint es so, die Überschrift hat es bereits verraten, Blizzard hat die Zeit der Korea-RMAH-Situation dazu genutzt die PC und Konsolenversion doch weiter anzugleichen als bisher geplant war. So würde es mich auch nicht wundern am Conference Call am 9. Februar die Ankündigung eines Diablo 3 für Konsolen zu hören und keinen genauen Releasetermin. Drei Spiele möchte Blizzard dieses Jahr veröffentlichen, was ist wenn Diablo 3 für Konsolen als alleiniges zählt und somit Mist of Pandaria oder SC2 HotS auf nächstes Jahr fällt? Sind die Betapatch 10 Änderungen, wenn ihr intensiver drüber nachdenkt, nicht auch für euch eine Vereinfachung der Steuerung gerade für Konsolenspieler?

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Dieser Artikel wurde von Swarls geschrieben.
Der einzig wahre Kapitän von the last journey
  1. Gravatar von flubber
    flubber am 27. Januar 2012 @ 16:23

    Guter gedanke und klingt sehr schlüssig.

    Tod den Konsolen! Es funktionieren nunmal nicht alle spielen auf beiden plattformen, wann erkennen diese geldgeilen säcke das mal… und nein blizz muss sich um verkaufszahlen wahrlich keine sorgen machen.

  2. Gravatar von chrynox
    chrynox am 27. Januar 2012 @ 16:25

    Diablo (201)3, wir kommen….

  3. Gravatar von lesoah
    lesoah am 27. Januar 2012 @ 16:31

    sorgen müssen sie sich nich machen…

    aber sie wollen halt einen rekord brechen, weil man damit prächtig werben kann. und zwar den rekord des sich am schnellsten innerhalb einer kurzen zeit verkaufenden videospiels.

    daher der weltweite release und daher die konsolenversion.

    ich finde auch dass die blizzspacken es voll auf die konsolenversion anlegen. ähnliche beiträge gibts ja schon lang in den foren,

  4. Gravatar von seraphitasxl
    seraphitasxl am 28. Januar 2012 @ 05:57

    Was habt ihr eigentlich alle für Probleme? Diablo 3 wird 2012 erscheinen und nicht erst zu Weihnachten! Lasst sie doch das Spiel ein wenig für Casuals/Konsolenspieler freundlicher machen.

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